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P R E S S E M I T T E I L U N G

 

Unsere Kinder wollen lernen, aber …

Eltern, Lehrer, Ärzte und Psychologen schlugen hörbar Alarm

Der Initiative „Eltern für eine gute Schule“ ist ein kraftvoller öffentlicher Auftakt gelungen: Trotz Konkurrenz durch das TV-Duell Kraft/Laschet kamen am 2.5.2017 knapp 150 Eltern und Lehrer zu Vortrag und Diskussion über die Bildungsmisere in NRW ins Kölner „Stadthotel am Römerturm“.

Fünf überregionale Elternverbände hatten sich zusammen getan, um Bürgerinnen und Bürger zu informieren und mit ihnen zu diskutieren – für eine gute Schule, für eine fundierte Bildung, für unsere Kinder! Das Volksbegehren für G9, die gärende Debatte um die unausgegorene Gestaltung der Inklusion – offensichtlich wollen viele Bürger die Bildung nicht mehr allein der Politik überlassen.

Die Referenten wiesen nach, dass es die vielerorts durchgesetzten Reformen sind, die den Kindern das Lernen erschweren, nicht die schulischen Anforderungen an sich.

Dr. Elke Möller-Nehring, Kinder- und Jugendpsychiaterin aus Erlangen, führte zunächst aus, welche Vorraussetzungen für gelingendes Lernen erfüllt sein müssen. An Beispielen aus ihrer Praxis zeigte sie dann auf, dass die neuen Lernkonzepte viele Schüler überfordern; Entmutigung und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern nähmen zu.

Dr. Matthias Burchardt, Bildungsexperte der Uni Köln, erläuterte, inwiefern diese neue Unterrichtskultur aus wissenschaftlicher Sicht völlig haltlos sei. Anhand prägnanter Originalzitate wies er nach, dass sie vielmehr ökonomistischen Interessen diene.

In der anschließenden lebhaften Debatte berichteten zahlreiche Eltern vom neuen Fulltime-Job familiäre Nachhilfe. Lehrer schilderten, welche Verwirrung selbstorganisiertes Lernen und Kompetenzorientierung im Unterricht schaffe. Und Ausbilder machten deutlich, wie unvorbereitet viele Schulabgänger für die berufliche Ausbildung sind.

Die Teilnehmer waren sich einig, auch in anderen Teilen des Landes dem allgemeinen Bildungsunmut eine Stimme zu geben – und eine tiefgreifende Bildungswende anzustoßen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von:

Landeselternschaft der Gymnasien in NRW e.V.
Elternverein NRW e.V.
Landesverband NRW der Eltern und Förderer sprachbehinderter Kinder und Jugendlicher e.V.
„wert(e)voll wachsen“ e.V.

Stefan Martens, Postfach 1227, 53358 Rheinbach

 

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